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Fast 80 Rettungsdienst-Einsätze pro Tag

Rotkreuz-Helfer im Jahr 2021 stark gefordert – Über eine Million Einsatzkilometer

Beim Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) haben die Einsatzahlen im Landkreis Traunstein wieder das gewohnt hohe Niveau aus der Zeit vor Corona erreicht. 28.877 Einsätze im Jahr 2021 bedeuten einen Schnitt von fast 80 Einsätzen pro Tag für die Rotkreuz-Helfer. Gegenüber 2020 stieg die Gesamtzahl der Einsätze um mehr als 9 Prozent.

„Der hohe Anstieg im Vergleich zum Vorjahr liegt zum einen an der Ausnahmesituation im ersten Halbjahr 2020, als viele Menschen aus Angst vor Corona gezögert haben, den Rettungsdienst zu rufen und sich ins Krankenhaus bringen zu lassen. Außerdem wurden gerade zu Pandemiebeginn nur medizinisch absolut unerlässliche Krankentransporte wie Dialysefahrten durchgeführt. Zum anderen macht sich die demographische Alterung der Bevölkerung zunehmend bemerkbar. Diese Entwicklung haben wir schon vor Corona in jährlich steigenden Einsatzzahlen bemerkt“, erklärt Jakob Goëss, Leiter des Rettungsdienstes beim BRK-Kreisverband Traunstein.

Das Gros der Einsätze im Jahr 2021 entfiel auf Krankentransporte. Diese werden nötig, wenn Patienten z.B. aufgrund einer Operation nicht gehen können oder bettlägerig sind oder wenn Menschen auf der Fahrt ins Krankenhaus und retour medizinische Betreuung brauchen – etwa Dialyse- oder Chemotherapie-Patienten. 14.425 Krankentransporte leisteten die 120 haupt- und ca. 90 ehrenamtlichen Rotkreuz-Rettungskräfte des BRK-Kreisverbandes Traunstein in den abgelaufenen zwölf Monaten.

Dahinter folgten Notarzteinsätze (4.618) und Notfalleinsätze (2.920). Die Gründe für solche Einsätze sind breit gestreut und reichen von internistischen Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenentzündung oder Blutzuckerentgleisungen über Unfälle im Straßenverkehr, bei der Arbeit, in der Freizeit oder Schule bis zum Neugeborenen-Holdienst. Zu den 21.963 verrechnungsfähigen Einsätzen kommen nicht verrechnungsfähige Einsätze (6.914) wie beispielsweise Gebietsabsicherungen oder zurückgenommene Alarmierungen hinzu. Der ehrenamtliche Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) rückte 172-Mal aus. Die ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppen und der Hintergrunddienst in Grassau waren 103-Mal im Einsatz, um den Rettungsdienst zu entlasten bzw. zu ergänzen.

 

Mehr als eine Million Einsatzkilometer zurückgelegt

Das gestiegene Einsatzaufkommen hat sich auch spürbar auf die Gesamtzahl der zurückgelegten Einsatzkilometer ausgewirkt. 2021 wurde sogar die Marke von einer Million Kilometer geknackt. Am Jahresende standen 1.039.908 Einsatzkilometer zu Buche. Das entspricht 2,7-Mal der Entfernung von der Erde zum Mond, 26 Erdumrundungen am Äquator oder 307-Mal der Länge der Tour de France im Jahr 2021.

Neben den zusätzlichen Belastungen durch Corona und die damit verbundenen, permanenten Schutzmaßnahmen werden die BRK-Rettungskräfte auch durch die Art der Einsätze mitunter an ihre psychischen und physischen Grenzen gebracht. Als Beispiele seien ein Verkehrsunfall mit fünf schwerverletzten Personen – darunter zwei Kinder – auf der B304 nahe Surberg und ein Brand an einem Campingplatz in Übersee, bei dem vor dem Hintergrund latenter Explosionsgefahr 6 Verletzte versorgt werden mussten, erwähnt. „Unser Job ist herausfordernd und manchmal wirklich belastend, aber auch sehr sinnhaft und man bekommt viel von den Patient:innen zurück, weil sie unsere Arbeit schätzen“, betont Goëss. „Junge Menschen, die uns bei unserer täglichen Arbeit im Rettungsdienst unterstützen und wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche und berufliche Zukunft sammeln möchte, können dies über den Bundesfreiwilligendienst bei unserem Kreisverband tun.“

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