· Pressemitteilung

Verbesserter Transport für Frühchen und schwer erkrankte Säuglinge in der Region

Foto: Bechmann Gisela, Kliniken…

BRK-Rettungsdienst und Kinderklinik am Klinikum Traunstein bringen neuen Intensivtransport-Inkubator in den Einsatz

Manchmal haben es Kinder besonders eilig auf die Welt zu kommen und warten nicht bis zum Geburtstermin, oder sie sind schon bei der Geburt schwer erkrankt. Dann kümmert sich ein Team von Spezialisten um Kind und Mutter. Für den Transport des Neugeborenen ins Klinikum wird ein sogenannter Inkubator benutzt. In diesem Gerät wird das Kind wie in einer kleinen Intensivstation warmgehalten, überwacht und bei Bedarf auch mit einem Beatmungsgerät beatmet. Das ermöglicht den Ärztinnen und Ärzte sowie dem Betreuungspersonal eine bestmögliche intensivmedizinische Versorgung des Kindes bereits während es nach Traunstein gebracht wird. 

Dazu kommt seit Jahresbeginn ein brandneuer Inkubator vom Typ Dräger Ti 500 zum Einsatz. Betrieben wird er vom BRK Kreisverband Traunstein. Jakob Goëss, Leiter des BRK-Rettungsdienstes im Landkreis Traunstein, erläutert: „Ein Rettungswagen für den neuen Inkubator, der am Klinikum Traunstein stationiert ist, steht immer bereit. Das bedeutet für kritisch kranke Früh- und Neugeborene eine optimale Betreuung.“ Im Rettungswagen des BRK sorgen ein erfahrener Neugeborenen-Notarzt und eine Kinderintensivpflegefachkraft dafür, dass das Kind die notwendige Versorgung bekommt. 

Auch, um zum Beispiel Kinder bei unvorhersehbaren Notfällen aus der Kreisklinik Bad Reichenhall in die Kinderintensivstation nach Traunstein zu holen. Dort kann der Säugling dann schnell und sicher weiter behandelt werden. Prof. Dr. Gerhard Wolf, Chefarzt der Kinderklinik Traunstein, weiß auch von anderen, besonderen Einsätzen: „Erst Mitte Januar hatten wir einen ungewöhnlichen Einsatz: Da konnten wir mit dem Inkubator an Bord des BRK-Rettungswagens ein Neugeborenes nach einer ungeplanten Hausgeburt in Laufen zunächst kinderintensiv-medizinisch versorgen und es anschließend sicher in die Kinderklinik am Klinikum Traunstein bringen und es dort optimal weiterversorgen.“